Abwasserwerk senkt Gebühren zum dritten Mal in Folge

(vom 09.11.2018)

Positive Entwicklung auch beim Bäderbetrieb

Mit der dritten Gebührensenkung innerhalb der letzten vier Jahre setzt das Abwasserwerk einen positiven Trend fort und steigt weiter im Ranking des Gebührenvergleichs der Abwasserwerke im Märkischen Kreis auf.

Mittlerweile liegen die Abwassergebühren in Altena sogar unter dem Niveau zu Beginn der getrennten Gebührenmessung von Schmutz- und Niederschlagswasser aus dem Jahr 2009. Somit sinkt die Gebühr innerhalb von drei Jahren um 24 Prozent – und das, obwohl das Abwasserwerk seit 2013 jährlich 600.000 Euro an die Stadt als Beitrag für die Haushaltssanierung abführt.

Im Vergleich zum Jahr 2018 muss ein Altenaer Musterhaushalt mit 200 cbm Schmutzwasser und einer bebauten Fläche von 130 qm gut 17 Euro weniger im Jahr zahlen. Unter anderem können die Gebühren dank optimierter Kreditverträge sowie dem Einsatz moderner und kostenminimierender Inliner-Sanierungsverfahren gesenkt werden. Vor kurzem konnte auch der Ruhrverband seine Gebühren für die Nutzung seiner Kläranlagen reduzieren. „Auch diesen Vorteil geben wir gerne an die Bürger der Stadt weiter“, kündigt Betriebsleiter Marc Bunse an.

Gleichzeitig kann der städtische Bäderbetrieb sein Jahresdefizit von knapp 200.000 Euro auf gut 40.000 Euro senken. Grund dafür ist der höhere Stadtwerke Gewinn, welcher für die Finanzierung des Bäderbetriebs eingesetzt wird. Der Anstieg des Stadtwerke Gewinns ist wiederum darauf zurückzuführen, dass die Enervie nach mehreren Jahren wieder eine Dividende für die Anteile der Stadt Altena am Hagener Energiekonzern zahlt.

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Elke Maas

Elke Maas
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