Finanzierung des Bäderbetriebs dank gutem Ergebnis der Stadtwerke

(vom 13.06.2019)

Gewinn des lokalen Energie- und Wasserversorgers kommt ganz Altena zu Gute

Das vergangene Jahr bleibt vielen aufgrund des langen und sehr warmen sowie trockenen Sommers in Erinnerung. Während viele Altenaer Abkühlung im Frei- und Hallenbad in Dahle suchten, stieg auch der Wasserverbrauch in der Burgstadt erstmals seit Jahren wieder über 900.000 Kubikmeter. Aufgrund des insgesamt warmen Jahres sank gleichzeitig jedoch der Gasabsatz der Stadtwerke um etwa vier Prozent.

Wieso die Stadtwerke ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr dennoch deutlich steigern konnten, erklärt Stadtwerke Geschäftsführer Hendrik Voß: „Einen Großteil der Gewinnsteigerung verdanken wir der Dividende der Enervie in Höhe von gut 350.000 Euro. Hinzu kommen positive Effekte durch die Umfinanzierung von Krediten.“

Insgesamt erwirtschafteten die Stadtwerke so knapp 845.000 Euro. Davon gehen rund 620.000 Euro an den städtischen Bäderbetrieb. „Nach mehreren Jahren können wir das Frei- und Hallenbad in Dahle so wieder kostendeckend betreiben“, freut sich auch Stadtwerke Aufsichtsratschef Helmar Roder. Gut 205.000 Euro des Stadtwerke Gewinns fließen wiederum an den Hagener Energiekonzern Enervie, da dieser 24,9 Prozent Anteile an den Stadtwerken hält.

Und auch die Stadt Altena als Hauptgesellschafterin der Stadtwerke darf sich über das gute Wirtschaften des lokalen Versorgers freuen. Denn durch Konzessionsabgabe und Gewerbesteuer kommen der Stadtkasse und somit ganz Altena zusätzlich mehr als 650.000 Euro zu Gute.  Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr knapp 1,4 Million Euro in das Altenaer Gas- und Wassernetz durch Bau- und Sanierungsmaßnahmen investiert. „Unser Netz ist ein elementarer Teil der Infrastruktur Altenas. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst und investieren daher kontinuierlich in die langfristige Versorgungssicherheit unserer Stadt“, macht Voß die Bedeutung der Stadtwerke für Altena deutlich.

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