Gute Zahlen für Abwasserwerk und Bäderbetrieb

(vom 07.12.2017)

Vom Rat beschlossene Wirtschaftspläne und Jahresabschlüsse belegen solides und zukunftsorientiertes Wirtschaften

In der Ratssitzung vom 04.12.17 beschlossen die politischen Vertreter der Stadt Altena die Wirtschaftspläne des städtischen Abwasserwerks sowie des Bäderbetriebs nach den entsprechenden Sitzungsvorlagen. Bei beiden von der Linscheidstraße aus geführten Betrieben dokumentieren die Zahlen nachhaltiges Wirtschaften im Sinne der Stadt Altena und seiner Bürger.  

Im vergangenen Jahr senkte das Abwasserwerk der Stadt Altena die Gebühren um 21 %. „Die höchste Gebührensenkung in ganz NRW“, lobte der Bund der Steuerzahler. Die Gebühren für die Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigung liegen damit unter dem Niveau von 2010. Und auch künftig kann das Abwasserwerk die Gebühren auf konstant niedrigem Niveau halten. Der Betriebsausschuss des städtischen Werkes beschloss Mitte November den Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 und damit auch das von Betriebsleiter Marc Bunse vorgeschlagene Festhalten an der derzeitigen Gebührenordnung. Das Geschäftsjahr 2016 schloss das Abwasserwerk mit einem Überschuss von 600.000 Euro ab, der an die Stadt Altena abgeführt wird. Für das kommende Jahr plant das Werk neben Sanierungsmaßnahmen für etwa 1,1 Mio. Euro die Erschließung von Grundstücken im Gewerbepark Rosmart in Höhe von ca. 800.000 Euro. Insgesamt ist das Kanalnetz der Stadt Altena in einem sehr guten Zustand. „Durch kontinuierliche Investitionen auf Basis des Gebietsentwässerungsplans der Bezirksregierung und des Abwasserbeseitigungskonzeptes der Stadt Altena ist unser Netz gut für die Zukunft aufgestellt“, betont Marc Bunse.

Über die letzten Jahre hinweg hat sich auch das Frei- und Hallenbad Dahle herausgemacht. Der Investitionsstau vergangener Jahre wurde aufgelöst und das Bad stetig modernisiert. „Gemeinsam mit dem Förderverein haben wir das Schwimmbad attraktiver gemacht und auf den neusten Stand gebracht“, fasst Marc Bunse in seiner Funktion als Leiter des Bäderbetriebs zusammen. Sanitäranlagen, Duschen, Umkleiden, das Becken oder ein neues Blockheizkraftwerk, die Modernisierungsmaßnahmen umfassen das gesamte Schwimmbad und stellen den Bäderbetrieb bestens für die Zukunft auf. Finanziell attestiert der Wirtschaftsprüfer dem Betrieb eine stabile Entwicklung. Trotz Einsparungen und effizientem Personaleinsatz stand im Jahr 2016 ein Minus von 199.000 Euro zu Buche. „Mit dem Gewinn der Stadtwerke kann das Bad zum Großteil finanziert werden. Sobald die Enervie-Gruppe die Dividende für die 4,4 % Anteile der Stadtwerke am Hagener Konzern ausschüttet, kann der Bäderbetrieb wieder vollständig finanziert werden“, schaut Bunse nach vorne. Ab 2019 könne mit der Auszahlung der Dividende gerechnet werden. Im nächsten Jahr wird weiter in die Technik des Bades investiert.

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Elke Maas

Elke Maas
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