Investitionen in das Kanalnetz der Stadt Altena

(vom 12.04.2018)

Einstimmig folgten die politischen Vertreter in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses des städtischen Abwasserwerks den Beschlussvorlagen zur Vergabe von Investitionsmaßnahmen der zweiten Jahreshälfte. Damit können nun alle im Wirtschaftsplan des Abwasserwerks vorgesehenen Projekte umgesetzt werden. Insgesamt führt das Abwasserwerk in diesem Jahr ein halbes Dutzend Baumaßnahmen auf Grundlage des Abwasserbeseitigungskonzepts der Stadt Altena zum langfristigen Erhalt der Abwasserinfrastruktur mit einem Investitionsvolumen von etwa einer Million Euro durch. „Mit regelmäßigen Investitionen sichern und erhalten wir das Kanalnetz unserer Stadt langfristig“, blickt Marc Bunse in die Zukunft. „Die erfreuliche Entwicklung dabei: Gerade wegen der regelmäßigen Investitionen konnten wir die Abwassergebühr in den vergangenen Jahren senken“, freut sich Betriebsleiter Bunse.

Drei Baumaßnahmen werden ab Sommer dieses Jahres umgesetzt. Mit dem Umbau von Versickerungsanlagen in Nettenscheid, der Erneuerung eines Teilabschnitts des Kanals „Auf dem Kamp/Brunnenstraße“ und dem Neubau eines Regenrückstaukanals im Löttringser Weg baut das Abwasserwerk gemeinsam mit beauftragten Fachfirmen aus der Region die Bauwerke gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik um. Für die Maßnahmen im Löttringser Weg und Auf dem Kamp/Brunnenstraße kündigt das Abwasserwerk bereits an, vor Baubeginn zu Anwohnerversammlungen einzuladen. „Beide Kanalbauprojekte in Evingsen dienen der Verbesserung der hydraulischen Leistungsfähigkeit. Durch den Regenrückstaukanal im Löttringser Weg wird bei Starkregenereignissen sichergestellt, dass kein Mischwasser an das Oberflächenwasser abgegeben wird“, erklärt Dipl.-Ing. Jörg Michutta vom Abwasserwerk.

Das vierte im Betriebsausschuss beschlossene Projekt bildet für die Fachleute des Altenaer Kanalnetzes eine wichtige Basis für künftige Planungen. Das beauftragte Planungsbüro erstellt in den nächsten Wochen und Monaten ein Niederschlags-Abflussmodell für das Einzugsgebiet der Nette. „Anhand der gewonnen Daten wissen wir, wo im Hochwasser- oder Starkregenfall Schwachstellen in unserem Netz liegen und können so Maßnahmen einleiten um in diesen Fällen Überflutungen zu vermeiden“, erläutert Jörg Michutta.

Aktuell beginnt das Abwasserwerk mit dem Bau eines Fremdwasserkanals in der Hochstraße in Dahle. Im Rahmen der Fremdwassersanierung wird ein Bachlauf im Auslauf aus dem historischen Bergwerk Sybilla vom Mischwassernetz getrennt und in den natürlichen Bachlauf am unteren Teil der Hochstraße geführt. Dafür errichtet das vom Abwasserwerk beauftragte Tiefbauunternehmen eine etwa 150 Meter lange Rohrleitung in der Hochstraße. Während der etwa dreimonatigen Bauzeit bittet das Team des Abwasserwerks mögliche Verkehrsbehinderungen zu entschuldigen.

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Elke Maas

Elke Maas
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