Stadtwerke Jahresergebnis stärkt ganz Altena

(vom 01.07.2020)

Gewinn sichert nicht nur Bäderbetrieb

70 Cent von jedem Euro bleiben in Altena und Umgebung. Mit dieser prägnanten Aussage möchten die Stadtwerke Altena ihr Bekenntnis zur Region und ihr Engagement für Altena verdeutlichen. Und dank des guten Ergebnisses der Stadtwerke für das Geschäftsjahr 2019 bleibt eine ganze Menge in der Burgstadt. „Mit fast 1,3 Mio. Euro haben wir ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet“, zeigt sich Stadtwerke Geschäftsführer Hendrik Voß stolz und liefert direkt Gründe für den um knapp 500.000 Euro höheren Jahresgewinn im Vergleich zum Wirtschaftsplan: „Einmaleffekte wie die Abrechnung einer Baumaßnahme aus dem Jahr 2016 und höhere Einnahmen im Bereich Straßenbeleuchtung tragen zum außerordentlich guten Jahresergebnis bei. Wir profitieren zudem von den seit Jahren konsequent verfolgten Restrukturierungsmaßnahmen, die ein nachhaltiges und effizientes Arbeiten ermöglichen“. Auch die Witterung hatte Einfluss auf die Finanzen des lokalen Versorgers. Das Jahr 2019 war kälter als das Vorjahr und so stieg auch der Umsatz im Gasvertrieb. Nur im Jahr 2011 wiesen die Stadtwerke mit gut 1.5 Mio. Euro ein höheres Jahresergebnis aus. Im Jahr 2011 hatte die Enervie-Gruppe, an der die Stadtwerke beteiligt sind, noch eine Dividende von etwa 750.000 Euro ausgeschüttet. Nach Jahren ohne Dividende schüttet die Enervie-Gruppe nun erneut gut 350.000 Euro an die Stadtwerke aus. „Im vergangenen Jahr konnten wir unsere Bankverbindlichkeiten um mehr als eine Million Euro reduzieren und unsere Eigenkapitalquote weiter erhöhen. Die Finanzen der Stadtwerke stehen also auf einem sehr soliden Fundament“, erklärt der Geschäftsführer.

Neben dem Anteil des erwirtschafteten Umsatzes, der in Altena verbleibt, haben die Stadtwerke durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Märkische Revision weitere Standort-Kennzahlen erheben und verifizieren lassen. Diese wurde anschaulich in einer eigens erstellten Animation auf der Homepage der Stadtwerke veranschaulicht.

Um den Gewinn der Stadtwerke unter zunehmendem Wettbewerbsdruck nachhaltig zu sichern, plant Hendrik Voß unter anderem, die Digitalisierung im Unternehmen noch weiter voranzutreiben. So sollen Verwaltungsprozesse vereinfacht und noch mehr Zeit für den Service rund um die Kunden der Stadtwerke gewonnen werden. „An der schlanken Personalstruktur halten wir fest, werden aber teaminterne Prozesse neu aufstellen“, blickt Voß voraus. Außerdem werden die Stadtwerke ab August 2020 je einen Auszubildenden im kaufmännischen und gewerblichen Bereich beschäftigen. 

„Vom Gewinn der Stadtwerke wird auch das Frei- und Hallenbad in Dahle finanziert. Gerade in Zeiten, in der die Corona-Pandemie den wirtschaftlichen Betrieb der Bäder erschwert, hilft das gute Jahresergebnis“, weiß auch Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Helmar Roder um die Bedeutung der Stadtwerke für Altena. „Für dieses Ergebnis danken wir insbesondere unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die alle aus Altena und Umgebung kommen. Sie sind Tag ein Tag aus leidenschaftlich für unsere Kunden da“, freuen sich Roder und Voß über ihre engagierte Belegschaft.

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