Presseinformationen

12.
09.
2017

Zeitplan für komplexe Bauarbeiten Im Springen

Mit der Stadt Altena, dem städtischen Abwasserwerk, den Stadtwerken und der Enervie sowie der Springer Wassergenossenschaft sind gleich fünf Akteure an den komplexen Baustellen „Im Springen“ beteiligt. Da mit der Telekom ein weiterer Versorgungsträger einbezogen wurde, ändern sich die Zeitpläne der jeweiligen Bauabschnitte. Durch die zusätzliche Beteiligung der Telekom werden die entsprechenden Straßenabschnitte zwar zum Teil ein wenig länger von Einschränkungen im Straßenverkehr betroffen sein, allerdings ist so gewährleistet, dass alle beteiligten Gewerke für die nächsten Jahrzehnte keinen weiteren Bedarf für weitere Modernisierungsmaßnahmen haben.

In der Ebbergstraße beginnt der Kanalbau Ende dieses Monats. Mit der Fertigstellung der Asphalttragschicht wird die Baumaßnahme hier Ende Oktober abgeschlossen sein. Kurz vor dem Abschluss stehen die Kanalbauarbeiten „Im Springen“. Der Straßenendausbau beginnt Ende Oktober und wird Mitte November abgeschlossen sein. In der Springer Straße laufen derzeit die Arbeiten der Versorger Stadtwerke, Enervie und Telekom. Von den Stadtwerken und der Enervie werden hier zum Teil auch Hausanschlüsse erneuert. Unmittelbar nach diesen Arbeiten, voraussichtlich Ende September, wird die Asphaltdeckschicht aufgebracht. Ende September beginnen auch die Kanal- und Straßenbauarbeiten im Wulferschlaa. Diese Arbeiten beinhalten ebenfalls die Erneuerung von einigen Hausanschlüssen. Ab Anfang Oktober muss der Wulferschlaa für die Bauarbeiten vollgesperrt werden. Eine gute Witterung vorausgesetzt, wird der Straßenendausbau bis zur Asphalttragschicht Ende Dezember abgeschlossen sein.

 

11.
09.
2017

Städtisches Abwasserwerk modernisiert Regenüberlauf Rahmedestraße

Um den Vorgaben des Gebietsentwässerungsplans gerecht zu werden, wird der Regenüberlauf in der Rahmedestraße nach aktuellem Stand der Technik umgebaut. Zu diesem Zweck wird unterhalb des bestehenden Bauwerkes in einem neu zu errichtendem Schacht ein mechanischer Drosselschieber eingebaut. Zusätzlich dient demnächst ein Rohrrückstauventil im Ablaufbereich zum Rahmeder Bach der Sicherung des Abwassernetzes vor Hochwasser. Die Baumaßnahme beginnt am kommenden Montag mit dem Einrichten einer Ampelanlage, um den Verkehr einspurig umzuleiten. So muss die Rahmedestraße nicht vollständig gesperrt werden. Der Bereich Lüdenscheider Straße, übergehend in die Rahmedestraße an der Ecke zur Südstraße wird etwa drei Wochen von den Bauarbeiten betroffen sein.

08.
09.
2017

Klimaschutz und Stadtwerke Altena informieren über Einsparungen beim Heizen

69 Prozent der Energie im Privathaushalt werden für das Heizen des Wohnraums verbraucht. Da scheint es offensichtlich, dass sich hier sowohl CO2 als auch Kosten einsparen lassen. Zum Beispiel mit einer modernen Gasbrennwertanlage. Denn diese spart im Vergleich zu einer alten Kesselanlage bis zu einem Fünftel des Energieverbrauchs ein. Im Rahmen des Jubiläumsfestes informiert Klimaschutzmanagerin Lisa Flender gemeinsam mit den Stadtwerken über das Einsparpotential beim Heizen und über viele weitere Klimaschutzmaßnahmen, die sich lokal und einfach in den Alltag integrieren lassen. Mit dem „WärmeService“ bieten die Stadtwerke eine besondere Dienstleistung an. Interessierten Kunden stellen die Stadtwerke eine moderne Gasbrennwertheizung zur Verfügung – ohne Anschaffungskosten für den Verbraucher. Auch Service und Wartung sind im monatlichen Grundpreis inklusive. „Gemeinsam mit dem lokalen Handwerk bieten wir unseren Kunden ein Full-Service-Paket rund um die neue Heizungsanlage an“, fasst Stadtwerke Vertriebsleiter Hendrik Siebecke zusammen. Am Sonntag, 10.09.17 stehen Lisa Flender und das Team der Stadtwerke von 13:00 bis 18:00 Uhr am Stand in der Fußgängerzone für Fragen zur Verfügung.

08.
09.
2017

Goldener Kanaldeckel - Abwasserwerk für Bürgernähe ausgezeichnet

Jörg Michutta vom Abwasserwerk der Stadt Altena für bürgernahe und effektive Arbeit ausgezeichnet

Neben der regelmäßigen Kontrolle des Abwassernetzes der Stadt Altena initiiert Diplom Ingenieur Jörg Michutta vom städtischen Abwasserwerk auch Zustands- und Funktionsprüfungen privater Abwasserleitungen auf Grundlage des Landeswassergesetzes und der Fremdwassersatzung der Stadt Altena. Fallen bei dieser Prüfung Schäden auf, gibt es insbesondere auf Seiten der betroffenen Grundstückseigentümer meist Erklärungsbedarf. Und da Jörg Michutta dabei mit hohem Engagement und vorbildlichem persönlichen Einsatz am Werk ist, wurde er nun vom Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT) mit dem Goldenen Kanaldeckel 2017 ausgezeichnet. „Bürgernah und effektiv informiert Michutta die Altenaer Bürger sowohl in Veranstaltungen als auch ganz individuell“, berichtet Laudator Gerhard Odenkirchen vom NRW-Umweltministerium über die Arbeit Michuttas. Gemeinsam erarbeitet er individuelle Konzepte, um die Dichtigkeit der Leitungen zu erhalten und ggf. wiederherzustellen. Im Vor-Ort-Termin nimmt der Dipl. Ingenieur zunächst die Ist-Situation auf und berät anschließend persönlich sowohl über technische als auch über finanzielle Lösungen sowie über Fördermöglichkeiten. „Bei Bedarf nehme ich mir gerne die Zeit auch mehrfach im Zuge der einzelnen Arbeitsabschnitte die Bürger zu informieren. Da kommen schon mal pro Fall bis zu vier Hausbesuche zusammen“, beschreibt Projektleiter Michutta seine Arbeit. So werden Sanierungskonzepte realisiert, die dem Umweltschutz dienen und gleichzeitig die Belange der Grundstückseigentümer berücksichtigen.

Sein Engagement drückt sich auch in Zahlen aus. Von 139 zu prüfenden und bei Bedarf zu sanierenden Leitungen auf Privatgrundstücken in Wasserschutzzonen liegen 126 Prüfbescheinigungen vor. Derzeit laufen noch letzte Begutachtungen der Zustands- und Funktionsprüfung. Die daraus gewonnen Sanierungsempfehlungen werden voraussichtlich 2018 abgeschlossen sein. Mit einer Quote von über 90 Prozent vorliegender Prüfunterlagen bescheinigt das Institut dem städtischen Abwasserwerk ein „herausragendes Ergebnis“. Diesen Erfolg durch den engagierten Einsatz im Dienste der Altenaer Bürger führt Michutta auch auf ein starkes Team zurück: „Nur in einer funktionierenden Mannschaft mit meiner Kollegin Barbara Schwerdt sowie meinem Kollegen Günter Drabinski ist eine solche bürgernahe Betreuung möglich.“ Und auch Marc Bunse, Stadtwerke Geschäftsführer und Leiter des Abwasserwerks ist sichtlich stolz auf Preisträger Michutta und das gesamte Abwasserwerk: „Die Auszeichnung ist mehr als eine Bestätigung für die kontinuierliche und leidenschaftliche Arbeit zum Wohle der Stadt Altena und seiner Bürger. Jörg Michutta steht stellvertretend für das Abwasserwerk für eine dienstleistungsorientierte und bürgernahe Unternehmenskultur.“

16.
08.
2017

Lob für das städtische Abwasserwerk vom Bund der Steuerzahler

Noch vor wenigen Wochen stellte das Abwasserwerk der Stadt Altena mit dem sog. Inlinerverfahren eine bewährte und immer häufiger eingesetzte Methode für die Instandhaltung des insgesamt 140 Kilometer langen Kanalnetzes der Burgstadt vor. Das moderne Sanierungsverfahren, durch das aufwändige sowie kostspielige Straßenaufbrüche vermieden werden können, hat einen Teil dazu beigetragen, dass die Abwassergebühren in Altena um etwa 15 Prozent gesunken sind. Diese Tatsache blieb auch dem Bund der Steuerzahler aus Nordrhein-Westfalen nicht verborgen. In seinem Bericht zum Vergleich der Abfall- Abwassergebühren 2017 findet der Bund der Steuerzahler lobende Worte für das städtische Abwasserwerk. Kein Abwasserwerk in ganz Nordrhein-Westfalen konnte die Kosten für die Kanalnutzung so deutlich senken wie das Werk in Altena. In einigen Kommunen stiegen die Gebühren dagegen sogar teilweise deutlich an.

Der Durchschnittshaushalt mit 200 Kubikmetern Frischwasserbezug und 130 Quadratmetern versiegelter Fläche zahlt in Altena derzeit 847,50 Euro. Im Jahr 2013 waren dafür noch mehr als 1.000 Euro zu zahlen. Seit diesem Zeitpunkt setzt das Abwasserwerk einen Beschluss der Politik um. Über eine Eigenkapitalverzinsung in Höhe von zunächst drei Prozent trug das Abwasserwerk einen Teil zur Konsolidierung des städtischen Haushaltes bei. Drei Jahre später wurde die Eigenkapitalverzinsung auf sechs Prozent erhöht. In Folge dessen überweist das Abwasserwerk nun jährlich rund 600.000 Euro an die Stadt Altena. Umso bemerkenswerter ist die deutliche Gebührensenkung, für die es viele Ursachen gibt.

Neben dem Einsatz von modernen Sanierungsverfahren durch das Abwasserwerk spielt auch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes eine wesentliche Rolle. Dieses besagt, dass auch der Landesbetrieb Straßenbau NRW Abwassergebühren für das Niederschlagswasser auf Landes- und Bundesstraßen zu zahlen hat. Marc Bunse, Stadtwerke Altena Geschäftsführer und auch Leiter des städtischen Abwasserwerks nutzte das Urteil prompt und forderte sowohl für das laufende, als auch für die Vorjahre eine erhebliche Nachzahlung ein. Die von den Nachzahlungen gebildete Rücklage sichert nun das derzeitige Niveau der Abwassergebühren.

„Unser Netz ist in einem guten Zustand. Daher lassen sich Reparaturen meist im preiswerten Inlinerverfahren erledigen“, erklärt Marc Bunse ein weitere Ursache für die Gebührensenkung. „Voraussetzung dafür ist die regelmäßige Kontrolle des Abwassernetzes. Bei eventuellen Beeinträchtigungen können wir dann direkt reagieren, ohne die Schäden noch größer werden zu lassen“, so Bunse. Reparaturen, aber auch Investitionen auf Grundlage des Gebietsentwässerungsplans oder des Abwasserbeseitigungskonzepts lassen sich ohne die Aufnahme von Krediten finanzieren. „Die Schulden sind rückläufig. Gleichzeitig wirkt sich die Niedrigzinsphase positiv auf die Zinsbelastung aus“, erläutert Bunse.

Einige der Investitionen optimieren direkt die Bewirtschaftungskosten des Abwasserwerks und somit auch die Gebühren. Bäche oder Drainagen, die in früheren Zeiten in das Kanalnetz eingeleitet wurden, werden nun nach und nach wieder vom Netz abgekoppelt. Dadurch wird weniger Niederschlagswasser in die Kläranlagen des Ruhrverbands geleitet und es entstehen geringere Kosten für das Abwasserwerk.

„Für die Umsetzung all dieser Maßnahmen bescheinigt uns auch die Bezirksregierung eine gute Arbeit“, fasst Bunse zusammen.

Ansprechpartner

Elke Maas

Elke Maas
Fon: 0 23 52 / 91 84 - 20