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Verbunden durch Wasser

Juni 2026

Noch vor Ablauf des bestehenden Vertrags wird die Zusammenarbeit um weitere 15 Jahre gesichert

 Manche Verbindungen entstehen nicht über Nacht. Manche wachsen über Jahrzehnte – still, zuverlässig und ziemlich selbstverständlich. So wie die Wasserversorgung zwischen Altena und Neuenrade.

 Seit 50 Jahren liefert die Stadtwerke Altena Trinkwasser nach Neuenrade. Der ursprüngliche Wasserliefervertrag wurde 1976 unterzeichnet und wäre regulär noch bis März 2027 gelaufen. Dass die Stadtwerke Altena GmbH und die Stadtwerke Neuenrade AöR die Zusammenarbeit bereits jetzt vorzeitig um weitere 15 Jahre verlängern, ist deshalb mehr als eine reine Vertragsfortschreibung: Es ist ein starkes Zeichen für Vertrauen und Verlässlichkeit. 

Der Ort für die Vertragsunterzeichnung war bewusst gewählt: die Springer Quelle in Altena-Evingsen, eine der beiden Wassergewinnungsanlagen der Stadtwerke Altena. Hier wird besonders sichtbar, worum es bei der Vereinbarung im Kern geht: um regionale Versorgungssicherheit, kurze Wege, Vertrauen und Verantwortung für eine der wichtigsten Grundlagen des täglichen Lebens. „Wasser ist Daseinsvorsorge im besten Sinne. Es muss einfach da sein – sicher, zuverlässig und in guter Qualität“, sagt Oliver F. Heimann, Geschäftsführer der Stadtwerke Altena. „Dass Altena und Neuenrade seit 50 Jahren über die Wasserversorgung miteinander verbunden sind und diese Zusammenarbeit nun für weitere 15 Jahre fortführen, ist für uns ein starkes Zeichen regionaler Partnerschaft.“

Vor der Vertragsunterzeichnung führte Friedrich Wilhelm Klinke vom Heimatverein Evingsen die Gäste zur Drahtrolle am Hurk und gab Einblicke in die Geschichte der Springer Quelle. Dabei wurde deutlich, wie eng Wasser, Handwerk und Industriegeschichte in Evingsen miteinander verbunden sind. Wasser war hier nicht nur Trinkwasser, sondern auch Antriebskraft – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Auch für die Stadtwerke Neuenrade ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit ein wichtiger Baustein für die Zukunft. „Eine sichere Wasserversorgung lebt von funktionierenden Anlagen, klaren Verantwortlichkeiten und verlässlichen Partnern“, sagt Marcus Henninger, technischer Vorstand der Stadtwerke Neuenrade. „Mit den Stadtwerken Altena setzen wir eine Zusammenarbeit fort, die sich über Jahrzehnte bewährt hat. Das gibt uns Planungssicherheit – und den Menschen in Neuenrade die Sicherheit, dass ihre Versorgung auch künftig auf einem stabilen Fundament steht.“

Als sichtbares Zeichen dieser Verbindung überreichte die Stadtwerke Altena den Neuenrader Vertretern eine Wasseruhr mit dem Emblem „Verbunden durch Wasser“. Ein Geschenk mit Symbolkraft: Denn was technisch über Leitungen, Übergabestellen und Anlagen funktioniert, ist zugleich Ausdruck einer gewachsenen Partnerschaft zwischen zwei Nachbarstädten. Bei der Vertragsunterzeichnung vor Ort waren Jörg Bartelt, zuständig für den Bereich Wasser in Neuenrade, Fabian Cormann, kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke Neuenrade, Marcus Henninger, technischer Vorstand der Stadtwerke Neuenrade, Oliver F. Heimann, Geschäftsführer der Stadtwerke Altena, sowie Hendrik Siebecke, Leiter Vertrieb und Prokurist der Stadtwerke Altena.

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